Sehr geehrter Herr Dr. Freund, sehr geehrter Herr Barth,
Augsburg steht vor der größten bildungspolitischen Herausforderung Bayerns: 70 städtische Schulen an rund 120 Gebäuden weisen einen angemeldeten Investitionsbedarf von ca. 2 Mrd. EUR auf – einem Betrag, der den Gesamthaushalt der Stadt (1,55 Mrd. EUR) übersteigt und bei einem Schuldenstand von 482 Mio. EUR (Ende 2025) auf klassischem Weg nicht darstellbar ist. Die staatliche Förderung Bayerns für Augsburg beläuft sich 2026 auf lediglich 18,6 Mio. EUR – ein Bruchteil des tatsächlichen Bedarfs.
Laufende Einzelprojekte wie das FOS/BOS/RWS-Schulzentrum (ca. 134,5 Mio. EUR), das Rudolf-Diesel-Gymnasium (ca. 55–60 Mio. EUR) oder die Johann-Strauß-Grundschule (ca. 56,2 Mio. EUR) belegen den unbedingten Willen Ihrer Verwaltung, zu investieren. Doch klassische Einzelvergaben überlasten das Bauamt strukturell – bei einem Portfolio dieser Größe ist das unvermeidbar.
Die Heitaria Swiss AG bietet Augsburg an, ausgewählte Schulportfolios aus dem Programm „Augsburg baut auf Bildung" als Sanierungs-Inhabermodell (PPP/DBFMO) zu realisieren – bei vollem Eigentumsbehalt der Stadt, garantiertem Festpreis und vollständig haushaltsneutraler Bauphase.
Warum jetzt – und warum dieses Modell?
Mit Ihrem Amtsantritt im Mai 2026, Herr Dr. Freund, bietet sich der ideale Moment für eine strukturelle Neuausrichtung: Augsburg hat bislang keine PPP-Erfahrung im Schulbereich – der Markteintritt kann gezielt und kontrolliert gestaltet werden. Unser Konsortium übernimmt Planung, Finanzierung, Bau und 25-jährigen Betrieb. Sie zahlen kein einziges Euro während der Bauphase.
Unser institutionelles Investorenkonsortium (Infrastruktur-Equity & -Debt) übernimmt das volle Kosten- und Terminrisiko. Die Stadt Augsburg bleibt zu 100 % Eigentümerin im Grundbuch – von der ersten Planungsstunde bis zur schlüsselfertigen Übergabe und darüber hinaus. Das monatliche Verfügbarkeitsentgelt beginnt erst nach mängelfreier Abnahme.